Schonzeiten & Mindestmaße für Fische in Bremen 2024

In Bremen gelten Schonzeiten und Mindestmaße sowie ganzjährige Fangverbote für ausgewählte Fischarten. Die Gesetzgebung unterstützt die Erholung der Bestände und gibt den Fischen die Gelegenheit sich mindestens einmal in ihrem Leben fortzupflanzen. Das im Nordwesten Deutschlands liegende Bremen ist für seinen Fischreichtum bekannt. Die Weser bietet große Zanderbestände, in Bremerhaven kann auch an der Nordsee geangelt werden.

Die nachfolgenden Tabellen enthalten die Schonzeiten und Mindestmaße sowie die Fangverbote im Bundesland Bremen.

Schonzeiten für Fische in Bremen 2024

FischartSchonzeit StartSchonzeit EndeMindestmaß
Aal01.10.31.03.45 cm
Äsche01.03.15.05.35 cm
Bachforelle15.10.15.03.30 cm
Barsch¹01.02.15.05.15 cm
Döbel--30 cm
Flunder--25 cm
Hecht¹01.02.15.05.60 cm
Lachs15.10.15.03.60 cm
Meerforelle15.10.15.03.50 cm
Quappe--35 cm
Rapfen--40 cm
Zander¹01.02.15.05.40 cm

¹Während der Raubfischschonzeiten vom 1.Februar bis 15.Mai ist jegliche Spinnfischerei (einschl. Blinkern und Twistern) sowie das Fischen mit Köderfisch oder Köderfischteilen verboten.

Ganzjährig geschützte Fische in Bremen 2024

Bremen sieht für 14 Fischarten ein ganzjähriges Fangverbot vor. Folgende Fische dürfen unter keinen Umständen geangelt werden:

FischartWissenschaftlicher Name
BachneunaugeLampreta planerite
BitterlingeRhodeus sericeus amarus
FlußneunaugeLampreta fluviatilis
FinteAlosa fallax
GroppeCottus gobio
MaifischAlosa alosa
MeerneunaugePetromyzon marinus
NordseeschnäpelCoregonus oxyrhynchus/maraena
SchlammpeizgerMisgurnus fossilis
SchmerleBarbatula barbatula
SchneiderAlburnoides bipunctatus
SteinbeißerCobitis taenia
StörAcipenser sturio
ZährteVimba vimba

Fisch während der Schonzeiten in Bremen geangelt

In Bremen droht bei einem Verstoß gegen die Schonzeiten eine Geldstrafe bis zu 5000 €. Bei vorsätzlichem Handeln fällt das Bußgeld höher aus und hat die Beschlagnahmung der Angelausrüstung zur Folge.

Angeln in Bremen

Bremen ist nicht nur für historische Gebäude bekannt. Das Bundesland ist bei Anglern beliebt, da es neben der Weser und vielen Seen auch Zugang zur Nordsee in Bremerhaven bietet. In der Weser kann unter Einhaltung der geltenden Schonzeiten Jagd auf Hecht, Zander, Barsch, Aal, Brassen und Forellen und mehr gemacht werden.

In Bremen existieren zudem viele Seen, die sich hervorragend zum Angeln eignen. Der Stadtparksee, der Unisee und der Mahndorfer See sind nur einige Beispiele für Seen, die bei Anglern sehr beliebt sind. Diese Seen bieten ebenso eine Vielzahl von Fischarten. In Bremerhaven kann zudem an der Nordsee geangelt werden. Der Hafen oder die offene See bieten Fischarten wie Kabeljau, Hering, Makrele und Scholle.

Das Bundesland ist zudem für seine Initiative zur Erhaltung des Aals bekannt. Allein seit dem Jahr 2020 wurden mehr als 190.000 Jungaale in die Weser eingesetzt. In Bremen sind Angler zudem verpflichtet, dem Fischeramt ihre jährlichen Fangdaten mitzuteilen. Dies dient dem wissenschaftlichen Nachweis, dass mindestens 40% der ausgesetzten Blankaale die Wanderung ins Meer überstanden haben.

Fischereiverordnung Bremen


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